Lumen, Watt und Farbtemperatur: das richtige Licht wählen

Ratgeber · 18. Sept. 2026

Lumen, Watt und Farbtemperatur: das richtige Licht wählen

Zu Zeiten der Glühbirne genügte die Angabe 60 W oder 100 W, um die Helligkeit zu beschreiben. LEDs erzeugen dasselbe Licht mit viel weniger Energie – deshalb wird Helligkeit heute in Lumen (lm) gemessen.

Lumen: wie viel Licht?

Lumen ist die gesamte Lichtmenge einer Lichtquelle. Als Faustregel lieferte eine alte 60-W-Glühbirne rund 800 Lumen. Watt beschreibt den Verbrauch; das Verhältnis beider Werte (lm/W) zeigt die Effizienz.

Farbtemperatur: der Farbton des Lichts

  • 2700K – 3000K: Warmweiß. Entspannend für Wohn- und Schlafzimmer sowie Restaurants.
  • 4000K: Neutralweiß. Klares Licht für Küche, Bad, Arbeitsbereiche und Geschäfte.
  • 5000K – 6500K: Kaltweiß. Für Lager, Werkstätten und technische Räume.

Wer in einem Raum keine unterschiedlichen Farbtemperaturen mischt, erzielt ein stimmiges Bild. Einstellbare (CCT) Leuchten erlauben es, den Farbton im Tagesverlauf zu ändern.

CRI: wie natürlich werden Farben wiedergegeben?

Der Farbwiedergabeindex (CRI oder Ra) beschreibt, wie naturgetreu Licht die Farben von Gegenständen im Vergleich zum Tageslicht zeigt. Im Wohnbereich sind mindestens 80 empfehlenswert, in Küchen, Ankleiden und Schaufenstern 90 und mehr.