FI-Schutzschalter
So wählen Sie den richtigen FI-Schutzschalter
Ein FI-Schutzschalter (RCCB) überwacht die Differenz zwischen hin- und zurückfließendem Strom; überschreitet sie den Bemessungswert, trennt er den Stromkreis und schützt vor elektrischem Schlag und Bränden durch Fehlerströme. Er schützt nicht vor Kurzschluss und Überlast und wird mit einem Leitungsschutzschalter kombiniert.
- Fehlerstrom: 30 mA für den Personenschutz, 300 mA für den Brandschutz.
- Polzahl: 2-polig (230 V) für Einphasen-, 4-polig (400 V) für Drehstromanlagen.
- Bemessungsstrom: 25, 40 oder 63 A; nicht kleiner als der vorgeschaltete Schutz.
- Typ: Typ A für E-Auto-Laden, Inverter-Klima, Waschmaschinen und Elektronik; in vielen Ländern ist Typ AC nicht mehr zulässig – es gelten die örtlichen Vorschriften.
In unseren Wallbox-Installationen verwenden wir 40-A-FI-Schalter Typ A. Unsere Ratgeber erklären die FI-Typen und welcher für eine Wallbox nötig ist.
30 mA für den Personenschutz. 300 mA dienen dem Brandschutz und schützen Menschen allein nicht.
Typ AC erfasst nur sinusförmige Wechselfehlerströme, Typ A zusätzlich pulsierende Gleichfehlerströme aus Elektronik – daher bevorzugt für Wallboxen, Inverter-Klimageräte und Waschmaschinen.
Nein, dort wird ein 2-poliger FI eingesetzt. 4-polige Geräte sind für Drehstromanlagen und -verbraucher.
Die Prüftaste (T) etwa monatlich drücken; der Schalter muss auslösen. Tut er es nicht, muss er ersetzt werden.



