Was bedeuten IP-Schutzarten?
Ratgeber · 10. Sept. 2026
Was bedeuten IP-Schutzarten?
Der IP-Code (Ingress Protection) zeigt, wie gut ein Gerät gegen Fremdkörper und Wasser geschützt ist. Die erste Ziffer steht für Staub und Fremdkörper (0–6), die zweite für Wasser (0–8).
Die häufigsten Schutzarten
- IP20: Schutz gegen Berührung mit dem Finger, kein Wasserschutz. Nur für trockene Innenräume.
- IP44: Schutz gegen Fremdkörper über 1 mm und Spritzwasser aus allen Richtungen. Für Bäder und geschützte Außenbereiche.
- IP65: staubdicht und strahlwassergeschützt. Für freie Fassaden, Gärten und Wallboxen im Parkhaus.
- IP67: geschützt gegen zeitweiliges Untertauchen. Für Bodeneinbauleuchten.
- IP68: für dauerhaftes Untertauchen geeignet. Für Pool- und Teichbeleuchtung.
So wählen Sie richtig
Denken Sie an die ungünstigsten Bedingungen am Einbauort: Eine Wand, die Regen abbekommt, benötigt IP65 statt IP44. Im Bad erfordern Bereiche nahe der Dusche einen höheren Schutz. Für Wallboxen im Freien gilt IP54 als Mindestwert; bei direkter Bewitterung ist IP65 vorzuziehen.