Was ist der Unterschied zwischen AC- und DC-Laden?
Ratgeber · 30. Sept. 2026
Was ist der Unterschied zwischen AC- und DC-Laden?
Kurz gesagt: Akkus speichern Gleichstrom (DC), das Netz liefert Wechselstrom (AC). Beim AC-Laden wandelt das Bordladegerät um, die Leistung liegt meist bei 7,4–22 kW. Beim DC-Laden wandelt die Ladestation um, der Akku wird direkt geladen, mit 40 bis 350 kW. AC nutzt man zu Hause und bei langen Standzeiten, DC auf Reisen und bei kurzen Stopps.
Vergleich
- Wo: AC zu Hause, am Arbeitsplatz und auf Parkplätzen; DC an Autobahnen, Tankstellen und städtischen Schnellladeparks.
- Leistung: AC meist 3,7–22 kW; DC 40–350 kW.
- Zeit: ein 60-kWh-Akku ist mit 11 kW AC in etwa 6 Stunden voll; DC braucht 20–45 Minuten für 20–80 %.
- Stecker: in der Türkei und Europa Typ 2 für AC, CCS2 (Combo 2) für DC.
- Kabel: an manchen AC-Säulen stecken Sie Ihr eigenes Typ-2-Kabel an; an DC-Säulen ist das Kabel fest.
- Kosten: öffentliches DC-Laden kostet pro kWh mehr als AC; am günstigsten ist AC-Laden zu Hause.
Einfluss auf den Akku
Die Hersteller legen Akkus für AC- und DC-Laden aus und steuern die Leistung nach Temperatur und Ladestand. Täglich zu Hause mit AC laden und DC auf Reisen nutzen gilt für Kosten und Lebensdauer als bewährter Ansatz.
Welches Produkt wofür?
- AC: Wallboxen, mobile Ladegeräte, Typ-2-Ladekabel.
- DC: DC-Schnellladestationen für Unternehmen (40–200 kW, CCS2).
Häufige Fragen
Was ist der Unterschied zwischen AC- und DC-Laden?
Beim AC-Laden wandelt das Bordladegerät den Strom um, meist mit bis zu 22 kW. Beim DC-Laden wandelt die Station und lädt den Akku direkt mit 40–350 kW – viel schneller.
Kann man zu Hause einen DC-Lader installieren?
Technisch möglich, aber für Wohnhäuser teuer und leistungshungrig. Nächtliches AC-Laden mit 7,4–22 kW reicht für den Alltag.
Schadet DC-Laden dem Akku?
Die Autos begrenzen die DC-Leistung selbst zum Schutz des Akkus. Empfohlen wird dennoch: täglich AC, DC auf Reisen.