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Schlafzimmerbeleuchtung richtig planen

Ratgeber · 6. Nov. 2026

Schlafzimmerbeleuchtung richtig planen

Von Engin Demirel · Elektrotechniker, Lehrmeister · 12 Jahre Erfahrung

Kurze Antwort: Statt einer starken Lampe drei Ebenen planen: gedämpftes Grundlicht (etwa 100–200 Lux), Leselicht am Bett (etwa 300–500 Lux) und optional indirektes Licht. Warme 2700–3000 K mit Dimmer passen am besten. Für 12 m² reichen etwa 1.500–2.500 Lumen Grundlicht. Spots um das Bett und vor den Schrank setzen, nicht über das Bett.

Wie viele Lumen?

Faustformel: Fläche (m²) × Ziel-Lux = Lumen.

  • 12 m² × 150 lx = 1.800 lm, mit Verlusten etwa 2.200 lm.
  • Das sind 8–10 Spots mit 3–5 W oder 2–3 Linearlinien.

Siehe Lichtberechnung und Lumen, Watt, Lichtfarbe.

Welche Lichtfarbe?

  • 2700 K: Warm und ruhig.
  • 3000 K: Etwas lebendiger, am häufigsten.
  • Ab 4000 K: Meist zu kühl, außer dort, wo Kleidung ausgewählt wird.

Plan in drei Ebenen

  1. Grundlicht: Einbaustrahler um das Bett oder Linearleuchten. Siehe Maße.
  2. Leselicht: Wandleuchte, am besten verstellbar. Üblich etwa 60–90 cm über der Matratze, siehe Wandleuchten-Arten.
  3. Stimmung: Indirektes Licht hinter dem Kopfteil. Ein Sensorstreifen unter dem Bett hilft nachts.

Schrank und Spiegel

  • Innen: Sensorstreifen, siehe Bewegungsmelder.
  • Davor: Eine Spot-Reihe zeigt die Farben der Kleidung.
  • Spiegel: Neutrales Licht aufs Gesicht.

Schalter und Steuerung

Häufige Fehler

  • Spot direkt über dem Bett.
  • Nur eine Mittellampe.
  • Steckdosen und Schalter am Bett nicht geplant.
  • Kaltes Licht wie 6500 K.

Häufige Fragen

Welches Licht passt?

Warm und dimmbar mit 2700–3000 K. Grundlicht und Leselicht getrennt planen.

Wie viele Lumen?

Etwa 1.500–2.500 Lumen Grundlicht für 12 m²; Leselicht separat.

Wie viel Kelvin?

Meist 2700–3000 K. Ab 4000 K wirkt Grundlicht zu kühl.

Wohin mit den Spots?

Um das Bett und vor den Schrank, nicht direkt über das Bett.